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Die Blumenfarm Panda Flowers in Kenia

Auf der Panda Flowers Blumenfarm um den Lake Naivasha finden knapp 2000 Menschen ihr Auskommen. 1200 Frauen stellen hier die Mehrheit der Arbeitskräfte, denn nur wachsen tun die Blumen von alleine. Die Rosen sind empfindliche Wesen – Vermehrung, Pflanzung, Pflege, Düngen, Pflücken und Verpacken – all dies erfordert ein Heer von umsichtigen Händen. Die Männer übernehmen auf der Farm Bewässerung und Pflanzenschutz, sie stellen die Fahrer und den Großteil der Führungskräfte.

Pandaflowers Teaserbild

Die Blumenfarm Panda Flowers in Kenia

Plantage

Panda Flowers Limited
P.O. Box 884
Naivasha
Kenia

info@pandaflowers.co.ke
www.pandaflowers.net

Portrait Grace Mumbi

Grace Mumbi (38) über den Bildungsfond:

"Ehrlich gesagt: Noch vor einigen Jahren haben mich die Zukunftssorgen schier erdrückt. Ich bin alleinerziehend. Niemals hätte ich zu hoffen gewagt, dass meine beiden Kinder je zur Schule gehen würden und ich ein eigenes Häuschen besitzen würde. Und heute ist beides tatsächlich Wirklichkeit! "

Die Arbeiter auf der Panda Flowers Blumenfarm

 

Arbeiterin einer Blumenfarm zeigt freudig die Summe ihres Kredits

"Dank der Fairtrade-Prämie habe ich einen Kredit über...

Frau bedient eine Maismühle

"Mit Hilfe der Maismühle, die von der Fairtrade-Prämie...

Panda Flowers Joint Body

Auch im 16-köpfigen Joint-Body bilden Frauen mit zwölf...

Kindertagsstätte auf der Pandaflowers Blumenfarm

Mütter der Pandaflowers Blumenfarm können ihre Kinder ...

 

Die Zukunft auf der Panda Flowers Blumenfarm ist weiblich

 

Die Blumenfarmen um den Lake Naivasha bieten Zehntausenden von Menschen Lohn und Brot, knapp 2000 Beschäftigte finden allein bei Panda Flowers ihr Auskommen, jener Farm, die sich schon seit über acht Jahren dem Fairen Handel verschrieben hat.
 
Die Angestellten sind überwiegend weiblich. Daher wundert es nicht, dass auch im 16-köpfigen Joint Body, das Komitee, das über die Belange des Fairen Handels auf der Farm entscheidet, die Frauen mit 12 Mitgliedern in der Mehrheit sind. Es sind Frauen, die nur die Grundschule besuchten und es als großes Glück empfinden, auf der Rosenfarm arbeiten zu dürfen und solche, die eine weiterführende Bildung genossen haben, aber keine Stelle fanden und die Blumenfarm nur als Sprungbrett begreifen.
 
Bei aller Vielfältigkeit lassen die 12 Frauen eine große Geschlossenheit spüren. Denn sie alle sind vor allem eines: Mütter. Das wird deutlich, wenn sie von den Veränderungen reden, für die sie sich engagieren:

Panda Flower - Joint Body
 

„Bevor es den Fairen Handel gab, waren die Arbeitsbedingungen viel schlechter. Es gab keine Arbeits- und Schutzkleidung, das Gehalt war deutlich niedriger und kam nicht rechtzeitig – vor allem aber gab es keine Jobsicherheit, es war völlig unmöglich, für die Zukunft zu planen. Das hat sich inzwischen komplett geändert. Früher wurden wir Frauen diskriminiert. Es gab noch nicht einmal Mutterschutzurlaub, bis zum letzten Tag der Schwangerschaft haben wir gearbeitet. Inzwischen bekommen sogar die Männer eine Woche frei, um sich um die Mutter und das Kind kümmern zu können!“, erklärt Ester Wangari (27).
 
Unter den Frauen des Joint Body ist keinerlei Hierarchie spürbar. Als sie über die Erfolge ihrer Arbeit berichten, tauen auch die anderen Frauen auf und ihr Selbstbewusstsein wird spürbar. Gemäß ihrer Interessen engagieren sie sich in verschiedenen Bereichen. Esther führt durch die Maismühle, die mit den Prämiengeldern errichtet wurde. Angeschlossen sind Räumlichkeiten, in denen Fortbildungskurse stattfinden, und das Büro des Arbeiter-Kommitees, das sich den Arbeiterbelangen auf der Farm widmet.
 
„Mit einem leeren Magen kann man nicht arbeiten, Essen ist nun mal ein Grundbedürfnis! Mit Hilfe der Maismühle, die mit Prämiengeldern gebaut wurde, können wir das Mehl zu sehr günstigen Preisen einkaufen – und das sogar auf Kredit, wenn es grade mal wirklich ganz knapp ist. Selbst im allerschlimmsten Falle muss also niemand hungern. Und wegen des unschlagbaren Preises haben wir Geld für andere wichtige Dinge übrig“, sagt Esther.

Panda Flowers Esther Njoki
 

Produkte dieser Produzenten-Organisation

Fairtrade-Rose aus Kenia von der Pandaflowers Blumenfarm

Diese Fairtrade-Rose stammt aus Kenia von der Blumenfarm Pandaflowers - zwischen Nairobi und Nakuru im nordwesten Kenias. Noch am Tag ihrer Ernte fliegen die Rosen nachts per Flugzeug nach Europa. Dort werden Sie frisch angeschnitten, gewässert und im Kühlhaus gelagert. Nachdem die Bestellungen der Floristen aufgenommen sind, werden die Fairtrade-Rosen transportsicher verpackt und gelangen bereits am Folgetag in die Geschäfte.

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