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Die Sidama Coffee Farmers Cooperative Union (SCFCU) aus Äthiopien

Die Kaffeekooperative Sidama Coffee Farmers Cooperative Union (SCFCU) liegt in der Sidama Region im Südwesten Äthiopiens. Der reichhaltige Boden und die klimatischen Bedingungen im Anbaugebiet ermöglichen das Heranwachsen eines außergewöhnlichen Kaffees.

Dank Fairtrade ist die Kooperative nicht mehr mittellos vom stark schwankenden Weltmarktpreis abhängig, der schon viele Kleinbauernfamilien in den Ruin getrieben hat.

Kaffee Sidama Äthiopien

Die Sidama Coffee Farmers Cooperative Union (SCFCU) aus Äthiopien

Kleinbauer

Sidama-Zone
Äthiopien

Tel.: 251-11-440-7165
Fax: 251-11-440-7166
sidacoop@yahoo.com
www.sidamacoffee.com

Bildergalerie

 

Sidama - Kinder mit Schulbüchern

Durch die Fairtrade-Prämie haben die Kinder der...

Sidama - lachende Kinder

Von der Fairtrade-Prämie wurden bei der Kooperative Sidama...

Sidama - Kinder

Dank der Fairtrade-Pämien konnten neue Schulen für die...

Sidama - Kaffeetassen

In Äthiopien haben Kaffeezeremonien eine lange Tradition.

 

Die Sidama Coffee Farmers Cooperative Union (SCFCU)

 

Die Sidama Coffee Farmers Cooperative Union (SCFCU) wurde 2001 gegründet, um die Kaffee produzierenden Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in der Sidama Region zu repräsentieren. Heute bildet SCFCU als Zusammenschluss von 47 Kooperativen und über 70.000 Kleinbauern die zweitgrößte Kaffeeproduzentenvereinigung in Äthiopien.
 
Die Mitglieder von SCFCU haben mehr als 30 Jahre traditionelle Erfahrung im Anbau und der Verarbeitung von feinem Sidamo Kaffee und exportieren ihn nun direkt an Kunden aus Übersee. Insgesamt produziert die Sidama Union etwa 10.000 Tonnen hochwertige Bio-Arabica-Bohnen pro Jahr, von denen 95% gewaschen werden.

Männer der Sidama Kaffee-Kooperative in Äthiopien transportieren Kaffeebohnen
 

Anpflanzung wie im eigenen Garten

Mehr als 30 Prozent des gewaschenen Kaffees Äthiopiens kommen aus der Sidama Region. Von den gut 200 Schälmaschinen der Region gehören 90 zur Kooperative Sidama. Dabei achtet SCFCU darauf, dass die Kaffeebohnen so angepflanzt werden wie in einem Garten: In geringer Dichte und in Ansiedlungsnähe, wodurch unter anderem die Verbreitung von Schädlingen erschwert wird. Gleichzeitig werden die Kaffeepflanzen überwiegend mit biologischen Mitteln gedüngt.

Frau mit Kind der Sidama Kaffee-Kooperative in Äthiopien
 

Höhere Einnahmen - Besseres Leben

Seit der Fairtrade-Zertifizierung 2003 ist die Kooperative nicht mehr von privaten Käufern abhängig und erhält einen Mindestpreis für die Produkte. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kleinbauernfamilien haben sich entschieden verbessert.
 
Mit der Fairtrade-Prämie konnten zudem verschiedene Gemeinschaftsprojekte finanziert werden. So wurden beispielsweise neue Schulen gebaut und Stipendien für die Kinder der Produzentenfamilien finanziert. Auch Straßen und Lagerhäuser wurden errichtet sowie der Zugang zu Elektrizität ermöglicht.

Männer der Sidama Kaffee-Kooperative in Äthiopien
 

Fairtrade wirkt langfristig

Produzentinnen und Produzenten erhalten die Möglichkeit an Schulungen teilzunehmen, in denen Sie beruflich weitergebildet werden und lernen, wie sie die Qualität des Kaffees zusätzlich steigern können. Auch die komplette Umstellung auf biologischen Anbau wird unterstützt und gefördert.

Neben den zum Verkauf bestimmten Kaffeebohnen bauen die Kleinbauernfamilien auch wichtige Grundnahrungsmittel wie Mais, Hirse oder Bananen an. Da die meist großen Familien oft über geringe Anbauflächen verfügen, sind diese Nahrungsmittel jedoch ausschließlich für den eigenen Verbrauch gedacht. Erst wenn dieser gedeckt ist, können die Kleinbauernfamilien ihre Produkte auch auf dem lokalen Markt verkaufen. Bäuerinnen und Bauern die über größere Anbauflächen verfügen, können sich durch den regelmäßigen Verkauf der selbst angebauten Lebensmittel eine weitere Einkommensquelle auf dem lokalen Markt erschließen.

Ernte der Kaffeebohnen der Kaffee-Kooperative Sidama in Äthiopien
 

Kaffee ist Tradition

Für die Kleinbauernfamilien in Äthiopien hat der Kaffee eine ganz besondere Bedeutung. Eine Tradition des Landes ist es, Kaffeezeremonien durchzuführen. Dabei treffen sich die Frauen der Nachbarschaft abwechselnd beieinander und tauschen Neuigkeiten aus. So schaffen Sie sich einen friedlichen Moment und stärken die Bindungen der Gemeinschaft. Der frisch duftende Kaffee lässt Sie von dem alltäglichen Trubel entspannen.
 
Entspannen und genießen auch Sie mit gutem Gewissen, indem Sie zu Fairtrade-Kaffee greifen. So können in Äthiopien weiterhin Gemeinschaftsprojekte finanziert und die Lebens- und Arbeitsbedingungen vieler Kleinbauernfamilien verbessert werden.

Sidama Äthiopien Sortierung
 

Produkte dieser Produzenten-Organisation

LAFE Bio FAIRTRADE Kaffeespezialitäten

100% Sortenreine BIO-Arabica Bohnen aus Äthiopien. In schonendem Wiener Handröstungsverfahren in der hauseigenen Kaffeerösterei von Alfred Schatteiner hergestellt. Die Kaffespezialitäten zeichnen sich durch einen würzig kräftigen Grundton mit schokoladigem Nachgeschmack aus.

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