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KKU - Kuapa Kokoo Union wurde 1993 in Ghana gegründet. Die Kooperative besteht aus Kleinbauern und -bäuerinnen aus fünf Regionen Ghanas. Über 65.000 Produzenten in Western, Brong Ahafo, Ashanti, Central und Eastern Region profitieren vom Fairen Handel. Für Sie und Ihre Familien ist der Kakaoanbau mit 95 Prozent ihres Jahreserlös der wichtigste Geldbringer. Dank Fairtrade haben die Kleinbauernfamilien ein Sicherheitsnetz gegenüber den oft stark schwankenden Weltmarktpreisen.
Die Kuapa Kokoo Union (KKU) aus Ghana
Kleinbauer
Kuapa Kokoo Ltd.
Kumasi
Ghana
Tel.: +2335136051
Fax: +233 512 32 77
ekarthur@kuapakokoo.com
www.kuapakokoo.com
Kuapa Kokoo war die erste staatlich unabhängige Vereinigung von Kakaoproduzenten und -produzentinnen und wurden bei Ihrer Gründung von zwei europäischen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) unterstützt. In der Kuapa Kokoo sind die Kleinbauern und -bäuerinnen selbst Eigentümer der Handelsfirma und vermarkten den eigenen Kakao. „Es war das erste Mal, dass ich von so etwas hörte.“, erzählt der Produzent und Protokollführer seiner Gruppe Elias Mohammed. „Ich informierte schnell ein paar Freunde aus meinem Dorf und wir gingen zum Kuapa Büro, um eine Mitgliedschaft zu beantragen.“
Für eine Tonne Kakaobohnen, die über den fairen Handel abgesetzt werden, erhält die Kooperative um Elias Mohammed einen fixierten Fairtrade-Mindestpreis und die Fairtrade-Prämie für Soziales, Infrastruktur und Bildung. Der Fairtrade-Mindestpreis sichert Elias und seine Familie ab, falls der Weltmarktpreis für Kakao wieder sinkt - wie zum Beispiel im November 2000 auf katastrophale 714 US Dollar. Liegt der Weltmarkpreis jedoch über dem Mindestpreis, wird dieser anstatt des Mindestpreises gezahlt.
Mit der Fairtrade-Prämie werden soziale Gemeinschaftsprojekte finanziert. So wurden beispielsweise Schulen und Brunnen gebaut und eine „mobile Klinik“ eingerichtet, bei der Ärzte die Produzentinnen und Produzenten besuchen, um medizinische Untersuchungen zu machen. Des Weiteren gibt es bei der KKU seit 1998 ein eigenes Genderprojekt und ein Projekt zur Ausdehnung des biologischen Landbaus. Bei einer biologischen Produktion des Kakaos erhalten die Produzenten und Produzentinnen zusätzlich zum Fairtrade-Mindestpreis auch einen Bioaufschlag.
Die Frauen der Kooperative KKU werden besonders gefördert: Eine Gleichstellungsbeauftragte organisiert Schulungen und Projekte, die die finanzielle Eigenständigkeit der weiblichen Mitglieder stärken soll. Mit Erfolg, wie das Beispiel von Fatima Ali zeigt: „Ich bin jetzt finanziell unabhängig.“, erklärt Sie stolz.
Bei Kuapa Kokoo werden auch andere Produkte wie Bananen, Cassava, Yams, Mais, Obst und Palmen angebaut, um die Selbstversorgung zu fördern. In einem weiteren Projekt wird die Verarbeitung der Kakaoschale zur Seife unterstützt. Eine Frauenrechtsgruppe leistet Aufklärungsarbeit zum Thema Gleichberechtigung und realisiert Trainingseinheiten zu Themen wie Gruppendynamik, Management, Projektplanung und andere spezielle Aufgabenbereiche. Diese Informationsveranstaltungen richten sich auch an Ehefrauen von Produzenten der Kooperative, und an deren Töchter. „Ich bin eine Frau und auch sehr jung, aber dank der Schulungen die ich von Kuapa Kokoo erhalten habe weiß ich, dass ich alles schaffen kann was mir in den Sinn kommt.“, so Fatima Ali.
"Kuapa Kokoo" heißt übersetzt übrigens "guter Kakao". Gleichzeitig unterstreichen die Mitglieder der Kooperative die hohe Qualität ihrer Kakaobohnen mit dem Motto "Papa paa", das übersetzt "der Beste vom Besten" bedeutet!
Informationen zur Verfügung gestellt von:
EZA Schokoaufstrich Equita
Streichen oder Löffeln? Keine leichte Entscheidung für Naschkatzen! Der Kauf von EZA Schokoaufstrich Equita unterstützt Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Ghana und Costa Rica, die mit viel Erfahrung die hohe Qualität ihrer Kakaobohnen und ihres Rohrzuckers sichern.
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