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Die Kaffee-Kooperative COPROCAEL aus Honduras

Die Cooperativa de Productores de Café Encarnación Limitada, kurz Coprocael aus Honduras produziert Kaffee unter Fairtrade-Standards. Sie liegt nahe der Grenze El Salvadors und wurde im Jahr 2000 gegründet. Inzwischen zählt die Kooperative rund 100 Mitglieder, denen der Faire Handel einen besseren Lebensstandard ermöglicht

Cesar Humberto Aguilar, Supervisor bei COPROCAEL in Honduras

Die Kaffee-Kooperative COPROCAEL aus Honduras

Kleinbauer

Cooperativa de Productores de Café la Encarnación limitada
La Encarnación
Ocotepeque
Honduras

Tel.: +504 957 61 235
cafecoprocael2000@yahoo.com.mx

Die Fairtrade-Kaffee-Kooperative COPROCAEL aus Honduras

 

Coprocael als Vorbild für einen Neuanfang

Nachdem ein Hurricane 1998 die Infrastruktur Honduras‘ zerstört hat und einen Großteil der honduranischen Kaffee-Pflanzen nicht geerntet werden konnte und verdarb, wagten viele Kaffeebäuerinnen und -bauern einen Neuanfang.
So wurde im Jahr 2000 die Kooperative Coprocael in Honduras gegründet. Sie liegt in der Gemeinde La Encarnación im Gebiet Ocotepeque. Die rund einhundert Mitglieder der Kooperative und ihre Familien profitieren seitdem spürbar vom Fairen Handel.
Sie schafften es durch ihr zusammengetragenes Wissen die Qualität ihrer Kaffeepflanzen zu verbessern und bauen mittlerweile auch einen Teil unter ökologischen Bedingungen an.

Norma Estrella Monroy der Fairtrade-Kaffee-Kooperative coprocael in Honduras
 

Biologische Anbaumethoden sind besonders erstrebenswert

Für die ökologischen Kaffee-Pflanzen nutzen die Bäuerinnen und Bauern Wurmkompostierung. Reste der Kaffeefrüchte werden von Würmern direkt vor Ort zersetzt und anschließend als natürliche Düngemittel verwertet. Jede Kaffeepflanze wird dreimal jährlich mit je 1,5 Kilogramm Kompost genährt. Einige Kaffeebäuerinnen und -bauern wie zum Beispiel der Geschäftsführer der Coprocael, Nelson Guerra Chinchilla, nutzen zusätzliche organische Düngemittel. Er rechnet langfristig damit, dass immer mehr Kooperativen-Mitglieder auf Bio-Anbau setzen, da bereits jetzt immer mehr Kooperativen auf den Bio-Anbau umsteigen. Eine nachhaltige Zucht der Kaffeepflanzen zahlt sich langfristig aus. So wird die Umwelt geschont, teure und chemische Düngemittel sind überflüssig und die Kaffeeproduzentinnen und -produzenten bleiben von den Nebenwirkungen giftiger Pestizide verschont.
Erfolg lässt sich veranschaulichen
Die Fairtrade-Kaffee-Kooperative Coprocael besitzt und unterhält eine Modellfarm. Innerhalb weniger Jahre schufen die Kooperativen-Mitglieder durch Mulch und Wurmkompostierung aus dem völlig trockenen Land eine hochproduktive Kaffeepflanzenzucht.
Sie nutzen die Farm, um anderen Bäuerinnen und Bauern biologischen Anbau beizubringen und die daraus resultierenden positiven Ergebnisse zu veranschaulichen.

Rodofo Derez Maldonado der Fairtrade-Kaffee-Kooperative coprocael in Honduras
 

Nachhaltigkeit wird nach der Ernte weitergeführt

Coprocael nutzt zur Weiterverarbeitung der geernteten Kaffeekirschen eine Nassmühle. Im Gegensatz zur konventionellen Weiterverarbeitung der Kirschen mittels Fermentierung und Waschung, steht die maschinelle Verarbeitung durch die Nassmühle für Nachhaltigkeit. Es wird weniger Wasser verbraucht und die (Wasser-)Verschmutzung reduziert.
Die schonende Verarbeitung der Kirschen mithilfe der Nassmühle wirkt sich laut Kaffee-Kennern auch positiv auf den Geschmack des Kaffees aus.
Auch die Trocknung der Kaffeekirschen geschieht unter nachhaltigen Bedingungen, da sich die Coprocael-Mitglieder auf drei Methoden spezialisiert haben, die unter anderem die Kraft der Sonne nutzen.

Rodofo Quetzer Deras der Fairtrade-Kaffee-Kooperative coprocael in Honduras
 

Produkte dieser Produzenten-Organisation

Hofer Natur Aktiv Bio Röstkaffee

Die Bohnen für diesen hochwertigen Kaffee stammen von Kooperativen biologisch wirtschaftender Kleinbauern in Lateinamerika. Der durch die biologische Wirtschaftsweise verpflichtende Verzicht auf chemisch-synthetische Dünge- und Spritzmittel und die nachhaltige Landbewirtschaftung schützen die kostbare Flora und Fauna des süd- und zentralamerikanischen Hochlandes.

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Hofer Natur Aktiv Bio Kaffee Pads

Der erlesene Bio-Arabica Kaffee in den neuen Natur Aktiv Kaffeepads stammt aus dem Hochland Zentral- und Südamerikas. Der Anbau und die Verarbeitung erfolgt nach den strengen Bestimmungen der biologischen Landwirtschaftt. Durch faire Handelsbedingungen können Kleinbauern und -bäuerinnen in eine nachhaltige Zukunft investieren.

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