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In der abgeschiedenen Region Chanchamayo wächst ein hervorragender Kaffee, dennoch führten die Menschen in der abgeschiedenen Region Perus ein sehr bescheidenes Leben. Denn die Kaffeebauern hielten nur den Anbau in ihren Händen, die Weiterverarbeitung und Verkauf des "Schwarzen Goldes“ übernahmen die Zwischenhändler. Dieses Ungleichgewicht wollten 50 Männer und Frauen ändern und gründeten in den 70er Jahren die Kaffeekooperative „La Florida“.
Die Kaffee-Kooperative "La Florida" in Peru
Kleinbauer
Viele Kilometer staubige Piste müssen Besucher zurücklegen, um die Kaffeekooperative "La Florida" zu besuchen.
Cooperativa Agraria Cafetalera La Florida
La Merced
Peru
Teófila Diaz Vasquez, Kaffeebäuerin, La Florida, Peru
Heute betrügt mich so schnell niemand mehr. In der Kooperative finde ich immer ein offenes Ohr. Meine Kinder haben hier Weiterbildungen besucht und bei Vertragsabschlüssen wissen wir jetzt immer, was unser Kaffee wert ist.
Porträt der peruanischen Kaffeebäuerin Teófila Diaz Vasquez
Heute weiß ich, was unser Kaffee wert ist
Viele Kilometer staubige Piste muss man zurücklegen, um das blumengeschmückte Häuschen von Teófila Diaz Vasquez zu erreichen. Die Kaffeebäuerin lebt bescheiden fernab im peruanischen Regenwald. Hinter dem Haus ist ein kleiner Gemüsegarten, ein Stall für das Schwein, die Kuh und die Meerschweinchen.
Ende der 70er Jahre kam Doña Teófila mit ihrem Ehemann hierher. Beide arbeiteten hart, um einen kleinen Verdienst über den Kaffeeanbau zu erzielen. „Als wir hier ankamen, gab es keine Straßen, keinen Strom, keine Schulen, nichts“, sagt Doña Teófila, „ nur ein Stückchen fruchtbarer Boden, der sich sehr gut für den Kaffeeanbau eignete.“ Nach und nach wurden zehn Kinder geboren, die ebenfalls von der Kaffeeproduktion ernährt werden mussten. Jahrelang arbeitete das Ehepaar hart, um sich und ihre Kinder ernähren zu können. „Es war sehr schwer“ sagt die 64jährige. „Oft gingen wir abends hungrig ins Bett.“
Der Kaffeeanbau ist ein hartes Geschäft, denn er benötigt viel Pflege und Sorgfalt über das ganze Jahr. Nur einmal im Jahr ist Ernte. Innerhalb von zwei Monaten muss der Kaffeehain immer wieder durchkämmt und die roten Kaffeekirschen vom Kaffeestrauch gepflückt werden. Früher schälte die Familie die Kaffeekirschen auf dem Hof und breitete sie zum Trocknen unter der Sonne aus. Die getrockneten Bohnen verkauften sie an die Zwischenhändler, die zu ihnen auf den Hof kamen. „Ich wusste nie, wie viel unser Kaffee wert war, niemand informierte mich über den Kaffeemarkt und die üblichen Preise. Als Analphabetin ist man diesen Aufkäufern komplett ausgeliefert. Wie viel Geld mir in die Hand gedrückt wurde, wusste ich nie, aber ich konnte abschätzen, dass es zu wenig sein würde, um meine Familie und mich die nächsten 12 Monate zu ernähren.“
Wie Doña Teófila ging es sehr vielen Kleinbauern in Chanchamayo, der entlegenen Kaffeeregion im Regenwald Perus. Daher gründeten sie vor über 30 Jahren die Genossenschaft „La Florida“. Hier sollten die Kleinbauern einen kompetenten Ansprechpartner erhalten, um ihren Kaffee zu den bestmöglichsten Bedingungen anzubauen und zu verkaufen.
Bescheidene Erfolge erbrachte die Kooperative für ihre Mitglieder, bis 1988 das Gründungsdorf „La Florida“ von der linksgerichteten Terrororganisation „Sendero Luminoso“ überfallen wurde. Alle öffentlichen Gebäude wurden zerstört, die jungen Männer und Frauen zwangsrekrutiert. Die überlebende Bevölkerung flüchtete. Erst nach und nach gelang es der Kooperative die Kaffeebauern wieder in die Region zurückzuholen.
„Ohne den Fairen Handel wären wir alle nicht mehr hier,“ sagt César Rivas, der Geschäftsführer von „La Florida“. Mit Hilfe der Fairtrade-Gelder wurde in der abgeschiedenen Region Straßen und Schulen gebaut und ein landwirtschaftliches Fortbildungszentrum für Kaffeebauern eingerichtet, um sie in den neusten Anbaumethoden zu unterrichten. Einen Teil der Fairtrade-Prämie wurde für die Umstellung auf ökologischen Landbau genutzt, da die höheren Preise die Ertragseinbußen in der Umstellungsphase ausglichen.
Ein Kleinkreditsystem steht für alle Mitglieder offen, um den finanziellen Engpass vor der nächsten Ernte oder plötzliche Ausgaben wie einen Aufenthalt im Krankenhaus zu finanzieren. Besonders stolz ist die Kooperative auf die hochmoderne Trocknungs- und Verarbeitungsanlage, die auch ein eigenes Kaffeelabor zur Qualitätskontrolle enthält. Außerdem unterhält „La Florida“ einen eigenen LKW, um selbst den Transport des exportfertigen Kaffees bis zu Hafen in den eigenen Händen zu halten.
Auch für Teófila Diaz Vasquez hat sich die Mitgliedschaft in der Kooperative „La Florida“ gelohnt. Durch den Verkauf ihrer Ernte zu Fairtrade-Bedingungen erhält Doña Teófila regelmäßig höhere Preise für ihren Kaffee. Damit bezahlte sie das Schulgeld für ihre zehn Kinder. „Heute betrügt mich so schnell niemand mehr. In der Kooperative finde ich immer ein offenes Ohr. Meine Kinder haben hier Weiterbildungen besucht und bei Vertragsabschlüssen wissen wir jetzt immer, was unser Kaffee wert ist."
Café Intención ecológico
„Café Intención ecológico“ wird aus Kaffeebohnen hergestellt, die unter Fairtrade-Bedingungen von Bauern und Bäuerinnen aus zum Beispiel Peru, Uganda, Honduras, Tansania und El Salvador angebaut werden. Per Schiff werden die Bohnen nach Hamburg transportiert.
Auch die Kleinbauernfamilien der Kaffee-Kooperative „La Florida“ in Peru bestreiten ihren Lebensunterhalt durch den Anbau von Kaffee. Sehen Sie am Beispiel "La Florida" wie Fairtrade das Leben der Kaffeebauern verändert hat.
Café Intención ecológico (Pads)
Die Fairtrade-Bio-Kaffee-Pads vom Hamburger Kaffeeröster J. J. Darboven haben eine weite Reise hinter sich: Sie stammen zum Beispiel von Fairtrade-Kleinbauern aus Peru, Uganda, Honduras, Tansania oder El Salvador.
Im peruanischen Hochland wurden die Kaffeekirschen von Kleinbauernfamilien der Kooperative "La Florida" angebaut und geerntet, per Schiff wurden Sie von Peru nach Hamburg transportiert.
Für Fairtrade-Kaffee aus biologischem Anbau erhalten die Produzenten zusätzlich zum Mindestpreis und der Fairtade-Prämie auch einen Bio-Aufschlag.
Café Intención clásico
Café Intención heißt „gute Absicht“. Der Kaffee vom Hamburger Kaffeeröster J. J. Darboven wird aus Kaffeebohnen hergestellt, die von Kleinbauern aus zum Beispiel Peru, Uganda, Honduras, Tansania und El Salvador stammen.
Im peruanischen Hochland zum Beispiel reifen die Kaffeekirschen der Kooperative „La Florida“ unter der Äquatorsonne heran, bevor sie sich per Schiff auf den weiten Weg nach Hamburg machen.
In Peru profitieren die Bauern vom Fairen Handel und können durch Fairtrade ihre Arbeits- und Lebensbedingungen verbessern.
Café Intención ecológico Café Crema (1000g)
„Café Intención ecológico - Cafe Creme “ sind ganze Kaffeebohnen, die unter Fairtrade-Bedingungen von Bauern und Bäuerinnen aus zum Beispiel Peru, Uganda, Honduras, Tansania und EL Salvador angebaut werden. Per Schiff werden die Bohnen nach Hamburg transportiert.
Auch die Kleinbauernfamilien der Kaffee-Kooperative „La Florida“ in Peru bestreiten ihren Lebensunterhalt durch den Anbau von Kaffee. Sehen Sie am Beispiel "La Florida" wie Fairtrade das Leben der Kaffeebauern verändert hat.
MOUNT HAGEN Fairtrade Bio Espresso
Dieser Espresso betesteht aus sortenreinem Hochlandkaffee und wird nach italienischer Espresso Tradition sorgfältig geröstet.
Durch den Kauf dieses Espressos mit Fairtrade-Siegel helfen Sie dabei mit, dass Kleinbauern und -bäuerinnen in Afrika, Lateinamerika und Papua-Neuguinea ihre Arbeits- und Lebensbedingungen verbessern können.
Bio pur Espresso aus Fairtrade-Kaffee
Der Hochlandkaffe Bio pur Espresso wird auf traditonell italenische Art gerostet.
Durch den Kauf dieses Espressos mit Fairtrade-Siegel helfen Sie dabei mit, dass Kleinbauern und -bäuerinnen in Afrika, Lateinamerika und Papua-Neuguinea ihre Arbeits- und Lebensbedingungen verbessern können.
MOUNT HAGEN Fairtrade Bio Instant Kaffee entkoffeiniert
Dieser Kaffee wird aus Kaffeebohnen hergestellt, die unter Fairtrade-Bedingungen von Bauern und Bäuerinnen aus Honduras, Peru und Papua-Neuguinea angebaut werden.
Mit dem Kauf dieses Produkts leisten Sie einen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kleinbauernfamilien und zur Förderung des Umweltschutzes.
MOUNT HAGEN Fairtrade Bio Cappuccino
Dieser Bio-Cappuccino verbindet löslichen Bohnenkaffee mit einer feine Kakaonote und leichter Süße aus Rohrzucker zu einem aromatischen Geschmackserlebnis.
Durch den Kauf des Bio-Cappuccinos mit Fairtrade-Siegel helfen Sie dabei mit, dass Kleinbauern und -bäuerinnen in Afrika, Lateinamerika und Papua-Neuguinea ihre Arbeits- und Lebensbedingungen verbessern können.